Samstag, 28. September 2002

Auf den Spuren des Weltmeisters


Ja wir waren dort. Unser Mekka ist ab heute Kerpen und die Original Kartbahn des 5fachen Weltmeisters. Wir pilgerten gegen Mittag los und betraten geweihten Boden. Die Kart-Anlage besteht aus einer bombastischen Indoor-Anlage, sowie einem Kurs unter freiem Himmel.

Das Tragen von feuerfesten Sturmhauben ist übrigens ab Autobahnabfahrt Kerpen Pflicht.

Wir fingen mit einer 10 Minuten Runde in der Halle an. Der Kurs ist sehr großzügig angelegt (610M, Bahnrekord 44,05 sek), aber fordert mit so einigen fiesen Haarnadel-Kurven. Ich konnte zunächst Winston überholen und mich absetzen wurde aber nach einem heftigen Übersteuern übelst bestraft. Der Lauf war vor allem eines: mächtig anstrengend. Die Arme hingen danach wie Blei an den Schultern.

Blick auf den Tempel des Meisters.

TAG Heuer Official Timing Indoor Lauf 1: Winston POS 7 Fastest LAP 00.49.78 Koyak POS 11 Fastest LAP 00.51.26

Boxengasse und Start/Ziel.

Obwohl der Indoor-Kurs schon eine überdurchschnittliche gute Kartbahn ist war das noch gar nichts gegen den Traumkurs im Freien (710 Meter, Rekord 00:47,27). Dieser sieht schon beeindruckend aus: Eine "richtige" Rennstrecke mit Curbs, Rasenrandsteinen, schnellen und langsamen Kurven und einer Monster-Vollgaspassage. Da schlägt das Karter-Herz höher. Und man muss dazu sagen dass sich Herr Schumacher auch bei seinen Karts nicht lumpen lässt. Sie sind alle in sehr gutem Zustand und verfügen über 6,5 PS, eine richtige Verkleidung, sowie Sitze in die sogar ein Riese wie ich einigermassen gut reinpasst. Gegen das Fahren im Freien kann man alle bisherigen Indoor-Erlebnisse vergessen. Wenn man mit Vollgas die Schikane auf der Geraden nimmt und dabei die Curbs touchiert, dann ist das schon etwas was einem keine Hallenbahn bieten kann. Das Fahren machte uns dermassen Spass das noch zwei weitere Läufe sein mussten. Beim Zweiten Lauf probierten wir neue Ideallinien, nachdem wir die Strecke vom Zuschauerpodium aus genau analysiert haben. Ein Tipp von mir, dem ich mir bei einem der Cracks abgeschaut habe ermöglichte Winstons Fabelzeit in der zweiten Session. Kommentar: "Die Linie hats echt gebracht."

TAG Heuer Official Timing Outdoor Lauf 2: Winston POS 4 Fastest LAP 00.55.61 Koyak POS 5 Fastest LAP 00.57.00

TAG Heuer Official Timing Outdoor Lauf 3: Winston POS 5 Fastest LAP 00.52.87 Koyak POS 10 Fastest LAP 00.55.36

Der Outdoor-Kurs hat Grip ohne Ende

Bevor jetzt das Geläster wieder losgeht noch zwei Sachen zu unserer und meiner Verteidigung: Erstens bin ich mindestens 50 Kg schwerer als Winston. Die Konkurrenten waren echt nicht von schlechten Eltern.

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Spocht am Weekend: Jogging in Kottenforst


Spocht ist ein Schwerpunkt meines Bonn-Besuchs bei Winston. Nach meiner hochtrabenden Angabe mit meinen sportlichen Leistungen musste ich gegen den Altmeister selbst antreten. Winston ist nämlich ein Leichtathlet, der schon in den 80ern bei diverses Kreismeisterschaften Rekorde in die Aschenbahn brannte.

In Bonn gibts noch jede Menge Wald.

Also gings heut früh raus und wir spulten 10 Km im benachbarten Kotzenforst (oder so ähnlich) ab. Originalton Winston: „Die Leistung hat mich beeindruckt. Für einen Ex-Plautzeträger und Zigarettebürschle für den Anfang nicht schlecht.“ Außerdem schmieden wir Pläne für Marathons und die Besteigung des Nanga Parbat.

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Live Bericht aus Bonn/Tag 1: David Bowie in Concert


„Et kütt wie et kütt“ sagt der Rheinländer und da hatt er auch recht. Im Rahmen meines Besuchs bei Winston in Bonn wollten wir eigentlich kostenlos ein wenig einem David Bowie-Konzert lauschen. Vor dem Stadion stellten wir aber fest, dass auf dem Schwarzmarkt die totale Inflation herrscht und wir ergatterten für einen Spottpreis zwei Tickets und waren plötzlich mittendrin. Ich bin ja nicht der größte Bowie-Kenner aber das könnte sich bald ändern. Der Meister trat mit einer Band der Extraklasse auf. Jeder Break des Drummers war ein wahres Fest, der Pianist war ein Schock für Anfänger wie mich. Der Meister selbst wirkte mit seinen mittlerweile 75 Jahren (oder isser noch älter?) erschreckend frisch und sah aus der Distanz eher wie 28 aus. Da fragt man sich wirklich: Ist Bowie ein Alien?

Alles steht im Zeichen der "Low"!

Gestern lernte ich von dem fanatischen Fan Winston, dass bei Bowie folgende Regel gilt: „Bowie nur bis ´76“ gilt. Aha! Auf dem Programm standen jedenfalls echte Knaller wie „Rebel Rebel“, „Heroes“, „Lets Dance“ in einer ganz abgedrehten Version und „Fame“. Auch die Hits wie „Fame“, „China Girl“, „Fashion“ und „Ziggy Stardust“ kamen alle. Die Songs des neuen Albums hörten sich auch klasse an. Winston wertete besonders postiv dass auch das KOMPLETTE Album „Low“ aus der Berlin/Drogenphase von 77 gespielt wurde. Für den Nicht–Experten eher schwer verdaulich.

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