Montag, 2. September 2002

Rennbericht vom Alsterlauf 2002


Am Sonntag morgen wars soweit: Mit dem 10KM langen Alsterlauf stand mein erster sportlicher Wettbewerb an.Meine Siegchancen standen gut, schliesslich machten nur 4000 andere Läufer mit ;) Aber im Ernst: Mein Ziel für den Anfang war es nicht unbedingt ganz hinten zu landen, mehr nicht. Mir ging es darum mal mitzumachen und zu sehen wie sich ein Wettbewerb anfühlt.

Ready to rumble?

Es ging früh raus, was mir etwas schwer fiel, da ich die Nacht zuvor erst ab 4 Uhr ein Auge zu bekommen habe – ein leider typisches Problem von mir, wenn etwas besonderes ansteht. Um 8.30 holten wir unsere Startnummern ab. Mein Mitstreiter KK – ein Mann mit Marathon-Erfahrung – nimmt übrigens nicht nur an diesem Lauf, sondern auch ganz locker nächste Woche am Holsten City Man teil. Reschpekt! Um 10.00 fiel endlich der Startschuss. Wenn sich eine solche Menschenmasse gleichzeitig in Bewegung setzt kommt es am Anfang immer wieder zum Stillstand, also liefen wir los und standen dann wieder. Das war schonmal etwas bescheuert, aber sehr spassig. Mit etwa 5 min Verzögerung waren dann auch wir im "unter 1 Stunde-Block" (in den wir uns unverschämterweise eingetraghen haben) auf der Strecke. Zunächst lief das Rennen fast schon zu leicht. Das Wetter war herrlich – leicht sonnig, aber nicht zu heiss - und wir waren permanent auf der Überholspur.Immer schön Zick-zack vorbei an der Konkurrenz. Mal innen, mal KK links und ich rechts, mal wir beide hintereinander auf dem Fahrradweg. Das ständige Vorbeiziehen an den Anderen spornte natürlich zu noch mehr Tempo an. Fast schon zu schön und zu leicht das ganze.

Ab KM 6 merkte ich allerdings, dass ich zwar so weitermachen konnte, aber keinesfalls – wie KK das schon ankündigte – noch einen drauf legen könnte. Er begann nämlich ab diesem Punkt seinen Schlussspurt und zog das Tempo merklich an. Einige Minuten konnte ich noch mitgehen, aber dann gab ich das Handzeichen dass er bitteschön nicht auf mich warten soll. Man sieht sich im Ziel. Die letzten Kilometer zogen sich in die Länge. Laufen mit 11 oder 12 KmH spürt man auf dieser Distanz dann doch in den Beinen. Zum Glück standen in der Schlussphase über die Kennedy-Brücke und am Hauptbahnhof doch einige "Fans", die einem zuriefen, dass das Ziel um die Ecke sei etc. Das mobilisiert dann doch die letzten Reserven.

Beim 800m Schild setzte ich zu meinem vernichtenden Spurt an – vernichtend für mich weil uich 300 m, später wieder einen Gang zurückschalten musste. Dann aber nochmal auf wirklich den letzten 200 Metern volle Power und endlich im Ziel. Dort gabs Medallien, eine Rose – und gottseidank etwas zum trinken. Schon cool das ganze! KK war auch wieder da. Seine Zeit war etwa 2 Minuten besser als meine. Mit 00:53:46 war ich aber reichlich zufrieden. Am Ende kam damit Platz 2071 von 3300 gewerteten heraus. Das kann man sicherlich noch steigern, aber fürs erste mal bin ich doch sehr zufrieden. Nächstes Jahr gibts wieder einen Alsterlauf und dann wird meine Strategie, Abstimmung, Form und vielleicht sogar die Nacht zuvor noch viel besser!

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Donnerstag, 29. August 2002

CD-Check: Red hot Chilipeppers – By the way


Da die letzte CD der Chillischoten zuletzt dermassen aus den Ohren quoll, weil sie MTV & Co und dann auch alle Dudelradios totgespielt haben hat es überraschend lange gedauert, bis die Scheibe doch noch im Player lag. Lohnt sich aber. Die Peppers sind deutlich vielseitiger und experimentierfreudiger was die Sounds angeht. Meine Anspieltipps: Nr. 7, Nr. 15 und By the way die Nr. 1. Etwas seltsam finde ich aber das Cover. Das soll begnadete Kunst sein? Da hat doch jemand im Photoshop geübt, und aus versehen auf "Apfel+I" gedrückt?

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Dienstag, 27. August 2002

Game-Check: DTM Race Driver


Neulich hatte ich Gelegenheit bei Sportsfreund Holgman das Rennspiel DTM Race Driver auf der PS2 anzuzuocken. Ich war sehr gespannt auf den lang ersehnten Nachfolger von World Touring Cars – schliesslich stand die TOCA-Serie auf der PSone für Racing pur mit fantstischem Gameplay.

Mein erster Eindruck war sehr postiv. Obwohl ich etwas Bedenken hatte, dass mir die Story-Elemente auf den Nerv gehen würden, wirken diese nicht schlecht und geben dem Karierre-Modus etwas mehr Atmosphäre, als sich wie sonst üblich nur von Rennen zu Rennen zu klicken. Zum Beispiel lobt der Teamchef, wenn man in einer Testrunde gut war. Ein Konkurrent stürmt die heimische Box, nachdem man ihn im Rennen von der Strecke gekegelt hat. Sonst fühlt sich das Spiel sehr gewohnt an. Steuerung und Grafik erinnert sehr an die alten Teile, wurde aber auf das technische Level der PS2 angepasst und verbessert. Etwas verwunderlich sind leichte Pop-ups, die man aber nur entdeckt wenn man bewusst darauf achtet. Erstaunlich, schliesslich wollte man sich auf der PS2 für immer von sowas verabschieden.

stm Codemasters legt wieder Gummi auf den Asphalt.

Dafür tritt man im Rennen gegen 14 (!) Gegner an und nimmt auf den über 30 interessantesten Strecken der Welt, sowie Rennserien wie der Britischen, Amerikanischen und Deutschen Tourenwagen Meisterschaft teil. Racer, was wollt ihr mehr? (Übrigens heisst das Spiel in England immer noch "TOCA Race Driver") Einen ausführlicheren Test gibts, sobald das Teil bei mir in der PS2 rotiert.

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